SEMPATHY
„SEMPATHY: Socio-Economic Metabolism Pathways for Sustainable Metal Cycles“ (SEMPATHY).
Das Projekt hat zum Ziel, eine innovative Methodik zu entwickeln, um das drängende Problem nicht geschlossener globaler Metallkreisläufe zu lösen und so die Grundlage für eine nachhaltige, resiliente und sichere Versorgung mit Technologiemetallen zu schaffen. Während der weltweite Bedarf an Technologiemetallen insbesondere durch die Nachfrage nach erneuerbaren Energien, E-Mobilität und Digitalisierung stark ansteigt, werden gleichzeitig die Umweltauswirkungen der Metallproduktion und -verarbeitung immer relevanter. SEMPATHY begegnet dieser Herausforderung durch die Entwicklung eines revolutionären Modellierungsrahmens, der erstmals eine systemische Sicht auf globale Metallkreisläufe ermöglicht und die Metalle selbst als Legierungselemente, Verunreinigungen oder in Abfallströmen verfolgen kann. Im Ergebnis sollen digitale und interaktive Metallpfad-Karten entstehen, die den Weg der Technologiemetalle vom Bergbau bis zum Recycling unter Berücksichtigung von Ertragsraten, elementarer Zusammensetzung und unbeabsichtigter Kontamination darstellen.
Das Projekt soll im Januar 2026 starten und wird bis einschließlich 2030 mit 1,5 Mio. Euro gefördert.
Laufzeit: 01/26 - 12/30
Projektpartner:
- Prof. Dr.-Ing. Helbig Christoph, Universität Bayreuth
- Europäischer Forschungsrat (ERC)